Einfach nur tun

Manchmal macht man sich lange im Voraus viele Sorgen, Gedanken und noch mehr Notizen, um ein Projekt ja auch mit Bravour und dem eigenen Gefühl, es gut bis bestens absolviert zu haben. Aber das ist gar nicht notwendig, was ich leider jetzt selbst nach Jahren immer noch nicht beherze. Ich bin geneigt eben doch Seitenweise an Informationen und Fakten für das Projekt von dreißig Seiten oder so in etwa herauszusuchen, um im Endeffekt doch davon nur zwei oder drei zu verwenden und noch öfter versuche ich mich selbst zu überlisten, indem ich mir für das Projekt nur eine knapp bemessene Zeit bereithalte oder es gleich so lege, dass ich später noch zu einem Termin oder Treffen muss. Dann schreib ich wirklich nur das tatsächlich Notwendige. Die Zeit liegt mir schließlich im Nacken und nicht noch viele der Details, die letztendlich doch nichts nutzen würden und werden und so zum großen Ganzen beitragen.

Manchmal muss man sich selbst ein wenig überlisten. Aber was ich noch wichtiger finde, man sollte gar nicht projektieren, dass man was Großes vorhat. Man sollte es einfach tun, abwarten zu welchem Resultat es führt und derweil sich mit vielen anderen Dingen auf das gute oder weniger gute Ergebnis freuen. Sollte es nicht so ausfallen, wie man erhofft hat, gibt es noch zig andere Möglichkeiten doch ein Happy End hervorzubringen. Man wird über diese nicht stolpern im Wald oder in der Stadt. Man sollte aber den Enthusiasmus haben, sie mitunter mühselig zu suchen, denn nur wer sucht, der findet.

In dem Sinne, wir hören uns mal wieder zum neuen Gedankensalat.

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